Testamentsvollstreckung

Ordnet ein Erblasser in seinem Testament Testamentsvollstreckung an und benennt keinen Testamentsvollstrecker, oder lehnt der eingesetzte Testamentsvollstrecker das Amt ab oder wird er abgesetzt, wird ein Testamentsvollstrecker  vom Nachlassgericht bestellt. Seine Aufgabe ist es dann, je nach dem Willen des Erblassers, den Nachlass zu verwalten und zu verteilen.

Natürlich kann ich auch direkt in einem Testament als Testaments- vollstrecker namentlich benannt werden.

Über eine Testamentsvollstreckung kann der Nachlass professionell und in kürzester Zeit abgewickelt werden. Streitigkeiten unter den Erben können so vermieden werden.

Der Testamentsvollstrecker wird angemessen vergütet. Die Vergütung kann direkt im Testament angeordnet werden. Als angemessen wird derzeit folgende Vergütung angesehen:

bis

                       250.000 €

                                                              4,0 %

bis

500.000 €

        3,0 %

bis

2.500.000 €

2,5 %

bis

5.000.000 €

2,0 %

über

5.000.000 €

1,5 %